Verkehrspilot:in
Professionelle Ausbildung auf höchstem EASA-Niveau


Deutsche Verkehrsflugschule
We lift you up where you belong
Leitfaden - Schritt für Schritt:
Alle Ausbildungsabschnitte der modularen Ausbildung erklärt:
1.
BZF/AZF Sprechfunkzeugnis
Das Sprechfunkzeugnis ist eine Pflichtqualifikation für die Teilnahme am Flugfunkverkehr. Das BZF (Beschränktes Sprechfunkzeugnis) wird für Flüge nach Sichtflugregeln (VFR) benötigt. Das AZF (Allgemeines Sprechfunkzeugnis) ist für Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) erforderlich. Es umfasst theoretische und praktische Prüfungen in Funkverfahren und Luftfahrtenglisch.
2.
Englisch ICAO Level 4-6
Die ICAO-Sprachprüfung bewertet die Englischkenntnisse von Piloten für den internationalen Flugverkehr. Level 4 ist das Mindestniveau, um weltweit nach IFR zu fliegen. Level 5 und 6 stehen für fortgeschrittene bzw. muttersprachliche Fähigkeiten. Die Prüfung testet Hörverstehen, Sprechfähigkeit und den Umgang mit unerwarteten Situationen.
3.
PPL(A) Lizenz
Die Privatpilotenlizenz PPL(A) berechtigt zum Führen von einmotorigen Flugzeugen nach Sichtflugregeln (VFR). Sie ist die Grundlage für die weiterführende Pilotenausbildung. Die Ausbildung umfasst theoretischen Unterricht und praktische Flugstunden. Nach bestandener Prüfung darf der Pilot Flüge mit Passagieren durchführen, jedoch nicht gewerblich.
4.
NVFR - Nachtflugtraining
Das Nachtflugtraining ist eine Zusatzqualifikation zur PPL(A)-Lizenz. Es berechtigt Piloten, nach Einbruch der Dunkelheit VFR-Flüge durchzuführen. Die Ausbildung umfasst Theorie und mindestens fünf Flugstunden bei Nacht. Wichtige Themen sind Navigation, Landungen und Orientierung im Dunkeln.
5.
Hour Building -
Flugerfahrung sammeln
Das Hour Building dient dem Sammeln von Flugstunden, die für weiterführende Lizenzen erforderlich sind. Piloten fliegen meist eigenständig nach VFR und verbessern dabei ihre Fähigkeiten. Ziel ist es, eine bestimmte Anzahl an Stunden als verantwortlicher Pilot (PIC) zu erreichen. Es fördert die Praxis in Navigation, Funkkommunikation und Entscheidungsfindung.
6.
ATPL-Theorie
Die ATPL-Theorieausbildung ist der theoretische Teil der Verkehrspilotenausbildung. Sie umfasst 13 Fächer wie ''Meteorology, Genereal Navigation, Airlaw und Instrumentation.'' Die Grundausbildung kann mit dem hybriden Theorieprogramm, welches auch von namenhaften Airlines wie z.B ''KLM'' genutzt wird, von überall aus absolviert werden. Am Ende der Lernsoftware folgt Unterricht mit einem Theorielehrer des Fachbereichs. Am Ende, nach bestehen der internen Vorprüfung der Flugschule, erhält der Bewerber nach bestandenen Prüfungen bei Austro Control ein ATPL-Theorie-Zertifikat als Grundlage für die praktische Ausbildung.
7.
IFR(A) Berechtigung SEP
Die IFR-Berechtigung erlaubt das Fliegen nach Instrumentenflugregeln (IFR). Die SEP-Klasse (Single Engine Piston) beschränkt diese Berechtigung auf einmotorige Kolbenflugzeuge. Die Ausbildung umfasst komplexe Instrumentenanflüge, Navigation und Notverfahren. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Berufspilotenlizenz.
8.
MEP (Klassenberechtigung und MEP-IR)
Die MEP-Klassenberechtigung erlaubt das Fliegen von mehrmotorigen Kolbenflugzeugen. Die Ausbildung umfasst die Praxisausbildung mit Schwerpunkt auf Notfallmanagement bei Triebwerksausfällen. Das MEP-IR erweitert die Berechtigung um IFR-Flüge mit mehrmotorigen Flugzeugen. Beide Berechtigungen sind essenziell für angehende Verkehrspiloten.
9.
CPL(A)
Die CPL(A) ist die gewerbliche Pilotenlizenz für Flugzeuge. Sie berechtigt zur Durchführung von kommerziellen Flügen, z. B. im Linien- oder Frachtverkehr. Die Ausbildung umfasst erweiterte Flugmanöver, Notfallverfahren und Navigation. Eine bestandene praktische Prüfung sowie theoretische Kenntnisse sind Voraussetzung.
10.
aUPRT
Das Advanced UPRT (Upset Prevention and Recovery Training) vermittelt Piloten den Umgang mit ungewöhnlichen Fluglagen. Die Schulung beinhaltet theoretische und praktische Inhalte von Flugübungen in speziellen Manövern. Ziel ist es, einen Kontrollverlust zu vermeiden und Flugzeuge sicher zu stabilisieren. Dieses Training ist für die CPL(A)-Lizenz verpflichtend.
11.
APS MCC
Das Airline Pilot Standard Multi-Crew Cooperation (APS MCC) Training bereitet Piloten auf die Zusammenarbeit im Cockpit vor. Es umfasst den Umgang mit komplexen Flugzeugen und realistischen Szenarien. Kommunikations-, Entscheidungs- und Führungsfähigkeiten werden trainiert. Das APS MCC unterscheidet sich hierbei positiv vom herkömmlichen MCC, da es eine umfassendere und praxisnähere Schulung als das Standard-MCC bietet. Es wird von vielen Fluggesellschaften bevorzugt, da es Piloten besser auf reale Arbeitsbedingungen im Cockpit vorbereitet. Die DVFS ist eine der wenigen Flugschulen, die das APS MCC schon von Grund auf anbietet.
12.
Vorbereitung auf das Assessment bei Airlines
Die Vorbereitung auf ein Airline Assessment umfasst Training in Theorie, Praxis und Soft Skills. Bewerber werden mittels CBT-Stationen auf technische- und Wissenstests vorbereitet. Anschließend werden die Bewerber in den Schwerpunkten: Luftfahrtwissen, Teamfähigkeit und Problemlösung geschult, da diese Teil des Interviews sein können. Eine gründliche Vorbereitung erhöht die Chancen, bei einer Fluggesellschaft eingestellt zu werden. Hierbei übernimmt die DVFS GmbH alle Vorbereitungskosten, da diese beim Pilot's Mentor Programm bereits inkludiert sind.
1
Beschränktes + Allgemeines Sprechfunkzeugnis (BZF/AZF)
5
Hour Building
9
CPL(A)
2
English ICAO Level 4, 5 oder 6
6
ATPL(A)-Theorie
10
UPRT
3
PPL(A) Lizenz
7
IFR(A)
11
APS MCC
4
Nachtflugrating
8
MEP
12
Bewerbertraining und Interview Vorbereitung
Online
Webinar
KOSTENLOSES ONLINE WEBINAR ZUR PILOTENAUSBILDUNG
Stelle uns hier deine Fragen oder schreibe uns auf Social Media


















